Minimalinvasive Fusion des ISG

Das iFuse Implant System ist für die Fusion des Iliosakralgelenks bestimmt. Bei einem üblichen Eingriff werden drei kleine Titanimplantate zur Stabilisierung und Fusion quer zum ISG eingeführt. Die Implantate sind in Längen von 30 mm bis 70 mm in 5-mm-Schritten und mit einem Durchmesser von 4,0 bis 7,0 mm verfügbar. Die Implantate werden mithilfe eines kanülierten Einführsystems und Instrumenten zum Schutz des Weichgewebes in das Iliosakralgelenk (ISG) eingeführt. Dieser minimalinvasive Eingriff wird über eine kleine Hautinzision durchgeführt und dauert ungefähr eine Stunde. Die Verwendung von iFuse kann das Risiko von Komplikationen, die häufig bei offenen Eingriffen auftreten, gering halten, den Blutverlust verringern sowie die durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzen.

Im Folgenden wird die chirurgische Technik für die Implantation von iFuse Implantaten beschrieben:

Chirurgische Technik für iFuse Implantate

In diesem Kurzvideo wird die Verwendung von iFuse Implantaten im Rahmen einer minimalinvasiven Fusion des ISG gezeigt. 

Das iFuse Implant System ist für die Fusion des Iliosakralgelenks bestimmt. Wie bei allen chirurgischen Verfahren und dauerhaften Implantaten gibt es auch in Zusammenhang mit der Implantation und Anwendung des iFuse Implantats Risiken und Erwägungen. Eine vollständige Erläuterung der Kontraindikationen, Warnungen, Vorsichtsmaßnahmen und der Risiken können Sie der iFuse Gebrauchsanweisung entnehmen.

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