Wie werden die konventionelle und die minimalinvasive Iliosakral-Fusion durchgeführt?

Traditionelle Fusion des Iliosakralgelenks bedeutet einen offenen Eingriff, der mehrere Stunden dauern kann. Offene Eingriffe umfassen chirurgische Inzisionen für Zugang zum Gelenk, Entfernung von Knorpelgewebe vom Gelenk und Verwendung von Knochentransplantaten für die Fusion des Gelenks. Für Patienten bedeutet dies in der Regel einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt.

In diesem Zusammenhang gilt die minimalinvasive IS-Gelenkfusion als aktueller Standard.  Das iFuse Implant System® ist eine minimalinvasive Operationsmethode (MIC). Dieses MIC-Verfahren bedarf einer kleinen Inzision und ermöglicht mittels eines Führungsstifts die Platzierung des Titanimplantats im Iliosakralgelenk. Diese kleinen Implantate dienen der Fixierung des IS-Gelenks und ermöglichen die Stabilisierung und Fusion durch Minimierung von Mikrobewegungen. In der Regel werden bei einem iFuse-Eingriff drei entsprechende Implantate verwendet.