Bei wem besteht ein erhöhtes Risiko für ISG-Probleme?

Frauen können unter Umständen einem höheren Risiko von ISG-Problemen unterliegen, da sie breitere Becken, eine stärkere Krümmung der Lendenwirbelsäule und kürzere Gliedmaßen aufweisen, was zu einer anderen Biomechanik des Iliosakralgelenks führt. Frauen weisen zudem einen höheren Gehalt von Elastin in dem Bindegewebe auf, aus dem die Bänder bestehen. Elastin ist ein Molekül, das den Bändern eine höhere Flexibilität ermöglicht. Zudem führt eine Schwangerschaft oft zu einer Streckung der sakroiliakalen Bänder. Bei einigen Frauen treten in Folge einer Schwangerschaft permanente Veränderungen an den Bändern des Iliosakralgelenks auf.