Analyse der Überlebenswahrscheinlichkeit von Implantaten nach einer minimalinvasiven Fusion des Iliosakralgelenks unter Verwendung des iFuse Implant System

Cher DJ, et al. Med Devices (Auckl). 2015;8:485-92.

Zusammenfassung

Einführung: Die chirurgische Revisionsrate ist eine wichtige Kennzahl bei allen Permanentimplantaten. Das iFuse Implant System® ist ein permanentes Implantat, das bei einer minimalinvasiven Fusion des Iliosakralgelenks eingesetzt wird. Zweck dieser Studie ist die Bestimmung der chirurgischen Revisionsrate nach einer chirurgischen Fusion des Iliosakralgelenks mit diesem System.

Methoden: Unter Verwendung von zwei internen Informationsquellen wurden Revisionseingriffe identifiziert und mit Indexeingriffen verbunden. Die Wahrscheinlichkeit eines revisionschirurgischen Eingriffs wurde mithilfe der Überlebensratentabelle nach Kaplan-Meier berechnet. Es wurden Anzeichen für eine Revision untersucht.

Ergebnisse: Die vierjährige Überlebensrate ohne erforderlichen Implantatwechsel lag bei 96,46 %. Die Revisionsrate wich hinsichtlich des Geschlechts nicht ab und war bei unter 65-jährigen niedriger. Insgesamt traten 24 % der Revisionen innerhalb der ersten 30 Tage nach dem Eingriff auf, 63,5 % innerhalb des ersten Jahres. Seit Einführung des Geräts 2009 steigert sich die Überlebensrate der Implantate jährlich.

Schlussfolgerung: Die Überlebensrate mit diesem Implantat ist hoch und steigt weiter an. Sie liegt leicht über der von Hüfttotalendoprothesen und leicht unter der von Operationen an der Lendenwirbelsäule.

Stichwörter: Sicherheit, Fusion des Iliosakralgelenks, iFuse Implant System, Revision

Über die Autoren:
Daniel J Cher1
W Carlton Reckling2
Robyn A Capobianco1

1 Department of Clinical Affairs, SI -BONE, Inc., San Jose, CA, USA
2 Department of Medical Affairs, SI -BONE, Inc., San Jose, CA, USA