MIC-Technik mit Titanimplantaten bei Iliosakralgelenkarthrodese: Bericht der ersten 50 Patienten

Rudolf L*. The Open Orthopaedics Journal. 2012;6:495-502.

Kurzfassung

Diese retrospektive Studie, bei der 50 Patienten nacheinander von einem einzigen orthopädischen Wirbelsäulenchirurgen in einer Privatpraxis behandelt wurden, wurde durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit der minimalinvasiven Iliosakralgelenksfusion mittels mehrerer dreieckiger, poröser plasmaspritzbeschichteter Titanimplantate zu bewerten. 

Die Patientenakten wurden auf perioperative Messgrößen, Komplikationen, Schmerzen, Lebensqualität und Zufriedenheit mit der Operation untersucht. Alle Patienten wurden 24 Monate nach der Operation kontaktiert, um eventuelle Iliosakralgelenkschmerzen, die Zufriedenheit mit der Operation und den Arbeitsstatus zu beurteilen.

Zu allen postoperativen Zeitpunkten wurde eine frühzeitige und anhaltende statistisch signifikante Verbesserung der Schmerzfunktion festgestellt (ANOVA, p < 0,000). Eine klinisch signifikante Verbesserung (> 2 Punkte Veränderung gegenüber dem Grundwert) wurde in sieben von neun Bereichen des täglichen Lebens beobachtet. Die Komplikationsrate war niedrig und mehr als 80 % der Patienten würden sich noch einmal für die gleiche Operation entscheiden. 

Die MIS-ISG-Fusion scheint ein sicheres und wirksames Verfahren zur Behandlung von Iliosakralgelenksprengungen oder degenerativer Sakroiliitis zu sein.

* Bezahlter Berater, Anteilbesitzer, führt klinische Forschung für SI-BONE Inc. durch.