Funktionsweise von iFuse | SI-BONE (DE)

Fusion des Iliosakralgelenks mit dem iFuse Implant System®

Das iFuse Implant System ist für die Fusion des Iliosakralgelenks bestimmt. Mit dem iFuse Implant System sind mögliche Risiken verbunden. Daher eignet sich das System nicht für alle Patienten und nicht jedem kann es Vorteile bieten. Informationen zu den Risiken finden Sie unter: www.si-bone.de/risiken

Der chirurgische Eingriff zur Fusion des ISG wird in einem Operationssaal unter Allgemein- oder Spinalanästhesie durchgeführt. Der Chirurg wird mithilfe speziell entwickelter Instrumente, die erforderlich zur Vorbereitung des Knochens und zur Platzierung des Implantats sind, das Verfahren durchführen. Sowohl die besondere chirurgische Technik als auch das iFuse Implant System sind so entwickelt, dass das umliegende Gewebe bei diesem Eingriff bestmöglich geschützt und geschont wird.

Der Eingriff wird über eine kleine Hautinzision (etwa 2–3 cm lang) an der Seite Ihres Gesäßes durchgeführt. Eine korrekte Platzierung der Implantate wird durch Echtzeit-Aufnahmen sichergestellt, die dem Chirurgen im Rahmen einer Fluoroskopie zur Verfügung gestellt werden. Bei der Fluoroskopie handelt es sich um eine von Chirurgen häufig eingesetzte Bildgebungstechnik, bei der mithilfe von Röntgenstrahlung Echtzeit-Bewegungsaufnahmen von anatomischen Strukturen erstellt werden können. Die Anzahl der zu platzierenden Implantate hängt von der Körpergröße des Patienten ab. In der Regel werden drei Implantate eingesetzt.

Der chirurgische Eingriff dauert etwa eine Stunde. Abhängig von Ihrem postoperativen Zustand entscheidet der Chirurg, wann Sie das Krankenhaus verlassen können.

Nach dem chirurgischen Eingriff

Nach der Entlassung wird Ihr Chirurg Nachuntersuchungstermine ansetzen, um Ihren Fortschritt und Ihren Gesundheitszustand (einschließlich dem Zustand des Hautschnitts) zu bewerten; hierbei können zudem weitere Aufnahmen der Eingriffsstelle angefertigt werden. Ihr Arzt kann Ihnen mitteilen, wann Sie wieder Ihre täglichen Aktivitäten aufnehmen und das Gelenk wieder belasten können. Wann Sie Ihre Arbeit wieder aufnehmen können, hängt von Ihrem postoperativen Zustand und von Ihrer beruflichen Tätigkeit ab.

Implantate des iFuse-ImplantationssystemsMögliche Vorteile von iFuse

  • Der minimalinvasive Ansatz ist weniger invasiv als herkömmliche Eingriffe am ISG
  • Das dreieckige Implantatprofil reduziert die Rotation, die Presspassung Kleinstbewegungen
  • Die poröse Oberfläche ermöglicht eine biologische Fixierung
  • Speziell entwickelt für die Stabilisierung und Fusion des stark belasteten Iliosakralgelenks
  • Sofortige Stabilisierung dank der festen Titankonstruktion und der Implantatgeometrie
  • Mehr als dreißig veröffentlichte wissenschaftliche Fachartikel, in denen die Sicherheit und Wirksamkeit des iFuse-Verfahrens beschrieben wurden.1

Zu den möglichen Vorteilen eines minimalinvasiven Eingriffes zählen:2

  • Kleinerer Hautschnitt
  • Weniger Blutverlust
  • Kürzere Operationszeit

Mögliche Vorteile im Vergleich zu herkömmlicher ISG-Fusion:2

  • Geringere Größe des Hautschnitts
  • Keine Knochentransplantation erforderlich
  • Geringere Ablösung von Weichteilgewebe
  • Minimale Irritation der Bänder und Sehnen
  1. Polly, D.W. et al., Two-Year Outcomes from a Randomized Controlled Trial of Minimally Invasive Sacroiliac Joint Fusion vs. Non-Surgical Management for Sacroiliac Joint Dysfunction. Int J Spine Surg. 2016; 10:Article 28. – Dr. Polly ist ein Prüfarzt einer klinischen, von SI-BONE finanzierten Forschungsstudie. Er verfügt über keine finanzielle Beteiligung an SI-BONE. Die Forschungsarbeit wurde von SI-BONE, Inc. finanziert. Eine Liste der veröffentlichten Studie finden Sie unter www.si-bone.com/de/Ergebnisse

  2. Arnold Graham Smith* et al. Open versus minimally invasive sacroiliac joint fusion: a multi-center comparison. Annals of Surgical Innovation and Research 2013, 7:14. * Bezahlter Berater von SI-BONE, Inc.

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